Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu und das neue steht bereits voller Spannung vor der Tür. Im Laufe des Jahres konnten wir die Entwicklungen von Google miterleben und obwohl das Jahr 2015 noch nicht vorbei ist, können wir in diesem Artikel bereits über neue spannende SEO Trends berichten , die 2016 auf uns zu kommen werden.

 

Mobile vor Desktop

Im kommenden Jahr 2016 werden über mobile Endgeräte mehr Suchanfragen gemacht als über Desktop-PCs oder Laptops (Quelle: eMarketer). Wessen Internetseite noch nicht mit einem mobilen oder responsiven Design ausgestattet ist, wird von Google abgestraft und wird so in seinem Ranking im Suchindex benachteiligt. Das wird sich im nächsten Jahr ändern. Denn eine Optimierung der mobilen Webseite soll in Zukunft auf die Erreichung der Unternehmensziele ausgerichtet werden und nicht nur um den Suchmaschinen-Giganten zu gefallen.

Es liegt auf der Hand. Die mobile Zielgruppe bietet ein unglaublich großes Potential. Die Aufrufe von mobilen Endgeräten auf Shops, Blogs, Unternehmensseiten oder Social Media steigen stetig an und jede davon sollte den Eindruck erwecken können, als wäre sie für ein Smartphone oder Tablet entwickelt worden.

Also schrubbt das Deck eurer Google Profile und bringt sie auf Vordermann! Egal ob lokale Einträge in Google Maps, das Profil auf Google+ oder My Business, gebt euch hier besonders viel Mühe. Diese Vorlagen ermöglichen es euch mobile Inhalte im Sinne von Google zu erstellen. Man kann stark davon ausgehen, das dieses Kriterium demnächst eine wichtige Rolle im Ranking einer Seite spielt.

 

Direct Answers

Manchen ist es bestimmt schon aufgefallen. Mittlerweile liefert Google selbst so manche Informationen vor den ersten Rankingeinträgen. Diese Direct Answers geben dem Nutzer direkt auf der Suchergebnisseite eine passende Antwort. Sucht man z.b. nach „1. Bundesliga“ bekommt man gleich den aktuellen Spielplan angezeigt. Somit muss der User nicht mehr auf eine gerankte Seite. Somit werden auch die weiter unten aufgelisteten Seiten unwichtig.

Google möchte dieses Projekt der „Direct Answers“ weiter antreiben und zu weiteren Fragen passende Ergebnisse liefern. Wir sind sehr gespannt, wie sich dieser Trend entwickelt und welche Folgen er für die Suchmaschinenoptimierung haben wird.

 

Platz 1 ist nicht mehr genug

Jeder versucht auf die glorreiche Poleposition der organischen Suchergebnisse zu landen. 2016 wird das allerdings nicht mehr genug sein. Verschiedene SERPs sorgen zunächst dafür, dass weniger Traffic pro Keyword auf eine Seite kommt. SERP ist die englische Abkürzung für Search Engine Result Pages. Auf den SERPs von Suchmaschinen werden die Suchergebnisse aufgelistet. Dabei werden sie der Relevanz nach absteigend angeordnet.

Aber: Mittlerweile genauso wichtig für SEOs ist, wie es nach dem Klick auf der von Google verlinkten Seite weitergeht. Google möchte genau wissen, wie das Nutzerverhalten auf der verlinkten Seite ist. Hier spielt die Usability, Content und die Return-to-SERP-Rate eine sehr wichtige Rolle.

 

Pagespeed

Durch das im ersten Abschnitt schon angesprochene Thema (Mobile vor Desktop), macht den Page Speed so wichtig wie noch nie. Viele Besucher verlassen eine Seite wieder, die länger wie 3 Sekunden braucht um die Inhalte zu laden. Das konntest du auch schon mit Sicherheit bei dir beobachten! Page Speed war schon immer ein Rankingfaktor und wird bei unseren Suchmaschinenoptimierungen immer groß geschrieben. Diesen Punkt sollte man nie unterschätzen. Eine langsame Seite ist außerdem ein Usabilityfeind und ein Conversionkiller. Eine schnellere Seite wird im Ranking höher gewertet.

 

Content

Zugegeben: Der Content war schon immer ein sehr wichtiger Teil in der Optimierung von Seiten. Hochwertiger Content leistet mittlerweile einen erheblichen Beitrag, um erfolgreich bei Google zu ranken. Das wird im kommenden Jahr nicht viel anders sein. Google arbeitet darauf hin, Zusammenhänge immer besser deuten zu können, wobei nicht mehr das einzelne Keyword zählt, sondern der gesamte Inhalt einer Seite.

Zudem werben viele Unternehmen mit Software, die ganze Inhalte automatisch erstellen können. Dieser Roboterjournalismus gefällt Google nicht, da diese die Qualität der Suchergebnisse schmälern. Wir empfehlen keine Verwendung solcher Programme, da die erstellten Inhalte von Google als minderwertigen Content gewertet werden und somit einen negativen Einfluss haben.

 

Spracherkennung

Die Spracherkennung ist und wird in Zukunft einen wichtigen Einfluss auf die Optimierung für Suchergebnisse haben. Siri, Cortana und der Sprachdienst Google Now erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Auch wenn die Spracherkennung erst am Anfang steht, sind bereits jetzt erste Auswirkungen in den Suchgewohnheiten zu sehen. So werden zum Beispiel die klassischen W-Fragen immer häufiger verwendet. Deshalb sollte die Spracherkennung bei der Suchmaschinenoptimierung nicht ignoriert werden.

 

„Social Signals“

Unter Social Signals versteht man die Likes von Facebook, Tweets von Twitter oder auch +1 von Google+ und zahlreichen weiteren Userfeedback-Methoden anderer Seiten. Also die kleinen Buttons, mit denen man schnell und einfach ausdrücken kann, ob man einen bestimmten Inhalt gut findet oder nicht. Kein Wunder, dass man auf die Idee kommen könnte, soziale Signale würden auch das Ranking einer Website beeinflussen, so wie Backlinks das tun. Google könnte also eine Website besser in seinen Suchergebnissen ranken, wenn sie viele Likes, Tweets und +1 hat. Ob allerdings diese Signals bereits jetzt schon eine Rolle im Ranking spielen ist sich noch keiner sicher. Google reagiert auf diese Frage noch mit Zurückhaltung

 

Fazit

Wir blicken also mit sehr viel Neugier, was zumindest das Thema der Suchmaschinenoptimierung betrifft, in das neue Jahr 2016 und hoffen, dieser kurze Ausblick hat dir gefallen. Solltest du weitere Fragen bezüglich SEO haben, stehen wir dir gerne zur Seite.

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