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Webdesign für Kanzleien

Wer einen Anwalt sucht, googelt zuerst. Deine Kanzlei-Website entscheidet in wenigen Sekunden, ob aus dieser Suche ein Anruf wird oder ob jemand zurück zu den Suchergebnissen klickt.

Hier erfährst du, was Mandanten auf einer Kanzlei-Website wirklich suchen, welche Angaben Pflicht sind, was das Berufsrecht bei der Werbung erlaubt und wie du deine Seite so aufbaust, dass sie Anfragen bringt statt nur gut auszusehen.

Erster Eindruck

Die Drei-Sekunden-Frage

Mandanten kommen selten entspannt. Sie haben eine Kündigung bekommen, einen Unfall gehabt oder stecken mitten in einer Trennung. Bevor sie scrollen, stellen sie sich drei Fragen. Deine Startseite sollte alle drei beantworten.

01

Seid ihr für mein Problem zuständig?

Rechtsgebiete in klarer Sprache, nicht nur als Fachbegriff.

→ Rechtsgebiete sofort sichtbar

02

Kann ich euch vertrauen?

Gesichter, Qualifikationen und ein seriöser, aufgeräumter Auftritt.

→ Team mit Fotos zeigen

03

Wie erreiche ich euch?

Telefon, Formular und Ablauf des Erstkontakts ohne Suchen.

→ Kontakt mit einem Klick

Werbung mit Augenmaß

Was das Berufsrecht erlaubt

Anwältinnen und Anwälte dürfen werben. Nach § 43b BRAO ist Werbung erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Details regelt die Berufsordnung (BORA).

Für deine Kanzlei-Website heißt das: informieren ja, marktschreierisch nein. Bezeichnungen wie „Fachanwalt“ setzen eine Verleihung durch die Kammer voraus. Wenn du unsicher bist, frag deine Rechtsanwaltskammer, bevor die Seite live geht.

Heikel

„Die besten Anwälte Bremens. Wir gewinnen jeden Fall.“

Sachlich und stark

„Fachanwältin für Arbeitsrecht. Seit 15 Jahren an der Seite von Beschäftigten in Bremen.“

Beispielformulierungen, frei erfunden. Keine Rechtsberatung.

Deine Kanzlei-Website ist der erste Beratungsmoment.

Nicht dein Kanzleischild, nicht deine Visitenkarte: Hier entscheidet sich, ob jemand dir sein Problem anvertraut.

Pflicht

Diese Angaben gehören ins Impressum

Für Kanzleien reicht ein Standard-Impressum nicht. § 5 DDG verlangt bei reglementierten Berufen zusätzliche Angaben, dazu kommen Informationspflichten aus der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung, zum Beispiel zur Berufshaftpflichtversicherung.

Das Impressum muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. In der Praxis: ein eigener Link im Footer, auf jeder Seite.

Impressum-Check

Name, Anschrift und Rechtsform
E-Mail und Telefon
Zuständige Rechtsanwaltskammer
Berufsbezeichnung und Staat der Verleihung
Hinweis auf die berufsrechtlichen Regelungen
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung
Register und Registernummer bei PartG oder GmbH

Struktur

Ein Aufbau, der Anfragen bringt

Die meisten Kanzlei-Websites sind nach innen sortiert: Kanzlei, Team, Rechtsgebiete, Kontakt. Mandanten denken aber in Problemen. Baue deine Seite um die Fragen herum, mit denen Menschen zu dir kommen.

Seiten, die sich lohnen

  • Eine Unterseite pro Rechtsgebiet mit typischen Fällen
  • Teamseite mit Fotos und Schwerpunkten
  • „Ablauf und Kosten“ zur ersten Orientierung
  • Ratgeber mit Antworten auf häufige Fragen
  • Kontakt mit Formular, Telefon und Anfahrt

Was Anfragen kostet

  • Fachsprache ohne Übersetzung
  • Formulare mit zu vielen Pflichtfeldern
  • Stockfotos von Waagen und Paragrafen
  • Keine mobile Ansicht
  • Lange Ladezeiten durch alte Technik

Technik

Vertraulichkeit beginnt bei der Technik

01

Vertraulich übertragen

HTTPS auf allen Seiten und ein Formular, das nur abfragt, was du für den Erstkontakt brauchst. Mit Hinweis, keine vertraulichen Unterlagen ungefragt mitzuschicken.

02

Datenschutz, der passt

Eine Datenschutzerklärung, die zu deinen Tools passt. Karten, Videos und Co. laden erst nach Einwilligung, und der Cookie-Banner bleibt schlank.

03

Barrierefrei für alle

Gut lesbare Kontraste, Tastaturbedienung und Alternativtexte. Mehr dazu auf unserer Seite zur barrierefreien Website.

SEO und GEO

Gefunden werden, wenn jemand dich braucht

Mandanten suchen lokal und konkret: „Anwalt Mietrecht Bremen“ oder „Kündigung erhalten, was tun“. Wenn deine Unterseiten genau diese Fragen beantworten, steigen deine Chancen bei Google und in KI-Suchen wie ChatGPT oder den AI Overviews.

Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil gehört dazu. Wie das zusammenspielt, erklären wir bei Local SEO und Generative Engine Optimization.

Kanzlei Musterfrau

★★★★★ · Rechtsanwältin · Bremen-Mitte

kanzlei-musterfrau.de › mietrecht

Mietrecht in Bremen: Beratung für Mieter und Vermieter

Mieterhöhung, Kündigung, Nebenkosten: Wir erklären verständlich, welche Rechte Sie haben. Ersttermin online buchen.

So kann ein gutes Suchergebnis aussehen. Kanzleiname frei erfunden.

Dein Fahrplan

Seriös, klar und erreichbar

Eine gute Kanzlei-Website wirkt nicht durch Superlative, sondern durch Klarheit. Wenn deine Seite das nicht mehr schafft, lohnt sich ein Website-Relaunch für Kanzleien. Mit der Relaunch-Checkliste prüfst du deine Seite vorher selbst. Wie du darüber hinaus Mandate gewinnst, liest du im Beitrag zum Kanzleimarketing.

Rechtsgebiete sortieren

Eine Seite pro Thema, in Mandantensprache.

Impressum prüfen

Kammer, Berufsangaben, Haftpflicht.

Kontakt vereinfachen

Telefon, kurzes Formular, klarer Ablauf.

Technik absichern

HTTPS, Datenschutz, Barrierefreiheit.

Sichtbar werden

Google-Profil und Ratgeber-Inhalte.

Gut zu wissen

FAQ zur Kanzlei-Website

Die häufigsten Fragen rund um Websites für Anwältinnen, Anwälte und Kanzleien.

Dürfen Anwälte auf ihrer Website werben?

Ja. Nach § 43b BRAO ist Werbung erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist. Ratgeber-Inhalte, Profile und Schwerpunkte sind deshalb gut geeignet.

Was muss ins Impressum einer Kanzlei?

Neben Name, Anschrift und Kontakt gehören dazu unter anderem die zuständige Rechtsanwaltskammer, die gesetzliche Berufsbezeichnung samt Staat der Verleihung, ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Regelungen und Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung.

Braucht eine Kanzlei einen Blog?

Nicht zwingend, aber er hilft. Ratgeber-Artikel beantworten Fragen, die Mandanten googeln, und sorgen dafür, dass deine Kanzlei bei Google und in KI-Suchen auftaucht.

Wie oft sollte eine Kanzlei-Website erneuert werden?

Eine feste Regel gibt es nicht. Wenn die Seite mobil schlecht funktioniert, langsam lädt, sich nicht selbst pflegen lässt oder kaum Anfragen bringt, ist ein Relaunch meist sinnvoller als weiteres Flickwerk.

Was kostet eine Kanzlei-Website?

Das hängt von Umfang, Anzahl der Rechtsgebiete und Funktionen wie Terminbuchung ab. Auf unserer Seite zum Kanzlei-Relaunch findest du Orientierung und kannst einen kostenlosen Relaunch-Check anfragen.

Website-Relaunch für Kanzleien

Zeit für eine neue Kanzlei-Website?

Wir bauen Kanzlei-Websites, die seriös wirken, sauber gepflegt sind und Mandanten den Weg zum ersten Gespräch leicht machen. Persönlich, aus Bremen.

Zum Kanzlei-Relaunch
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  • Kostenloser Relaunch-Check für deine aktuelle Seite