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Marketing für Kanzleien

Empfehlungen sind für viele Kanzleien noch immer die wichtigste Quelle für neue Mandate. Aber auch wer empfohlen wird, googelt dich, bevor er anruft. Kanzleimarketing heißt heute vor allem: online überzeugen.

Hier erfährst du, wie du deine Kanzlei klar positionierst, welche Kanäle sich wirklich lohnen und worauf du beim Berufsrecht achten solltest. Ohne Marketing-Sprech, dafür mit Beispielen, die du direkt umsetzen kannst.

Grundlagen

Was Kanzleimarketing heute heißt

Früher reichten ein Branchenbucheintrag, ein ordentliches Schild und gute Kontakte. Heute läuft der erste Kontakt fast immer digital: Mandanten vergleichen Kanzleien bei Google, lesen Bewertungen und fragen zunehmend auch KI-Assistenten nach Empfehlungen.

Gutes Kanzleimarketing besteht deshalb aus sechs Bausteinen, die ineinandergreifen, etwa über Local SEO und eine starke Website.

01

Positionierung

Wofür steht deine Kanzlei, und für wen?

02

Website

Der Ort, an dem aus Interesse Vertrauen wird.

03

Local SEO

Gefunden werden, wenn jemand in deiner Stadt sucht.

04

Content

Antworten auf die Fragen, die Mandanten googeln.

05

Bewertungen

Echte Stimmen, die den Ausschlag geben.

06

Anzeigen

Gezielt sichtbar, wo es sich rechnet.

Positionierung

Schwerpunkt statt Bauchladen

„Wir beraten in allen Rechtsfragen“ ist ehrlich gemeint, bleibt aber niemandem im Kopf. Mandanten suchen nach einem konkreten Problem und wollen jemanden, der sich genau damit auskennt.

Je klarer deine Schwerpunkte, desto leichter wird alles andere im Kanzleimarketing: Texte, Suchbegriffe, Anzeigen und Empfehlungen. Andere Mandate musst du deshalb nicht ablehnen. Du trittst nach außen nur mit deinen Stärken auf. Unterstützung gibt es bei unserer Markenstrategie.

Bauchladen

„Wir beraten Sie kompetent in allen Rechtsfragen.“

Schwerpunkt

„Arbeitsrecht für Beschäftigte in Bremen. Wir sagen Ihnen in 48 Stunden, wo Sie stehen.“

Beispielformulierungen, frei erfunden.

Empfohlen wirst du offline. Überprüft wirst du online.

Wer dich weiterempfohlen bekommt, schaut sich zuerst deine Website und deine Bewertungen an. Genau dort entscheidet sich, ob er anruft.

Kanäle

Drei Kanäle, die sich für Kanzleien lohnen

01

Google-Profil und Local SEO

Wer „Anwalt Familienrecht“ plus Stadt sucht, sieht zuerst die Karte. Ein vollständiges Profil mit Rechtsgebieten, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen ist der schnellste Hebel.

02

Ratgeber-Inhalte

Artikel zu typischen Fragen sind Kanzleimarketing mit Langzeitwirkung. Sie bringen Menschen auf deine Seite, bevor sie überhaupt einen Anwalt suchen. Sie zeigen Kompetenz, ohne zu werben, und werden gern von KI-Suchen zitiert. Mehr bei GEO.

03

Empfehlungen digital machen

Zufriedene Mandanten empfehlen dich weiter. Sorge dafür, dass die Empfohlenen online finden, was sie erwarten: deine Schwerpunkte, dein Team und einen einfachen Weg zum Termin.

Vertrauen

Bewertungen richtig beantworten

Bewertungen gehören zu den stärksten Vertrauenssignalen bei Google, im Kanzleimarketing sind sie Gold wert. Bitte zufriedene Mandanten aktiv darum, zum Beispiel mit einem Link in der Abschluss-Mail.

Beim Antworten gilt die anwaltliche Verschwiegenheit nach § 43a BRAO auch hier. Bestätige nicht, dass jemand Mandant war, und geh nie auf Details ein. Rechts siehst du, wie schnell das schiefgehen kann.

  • Bewertungslink nach Abschluss teilen
  • Keine gekauften oder selbst geschriebenen Bewertungen
  • Kritik sachlich und ruhig beantworten

★★★★★

„Schnelle Rückmeldung, alles verständlich erklärt. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.“

Beispiel-Bewertung

So lieber nicht„Danke, Herr M.! Schön, dass wir Ihre Kündigungsschutzklage gewinnen konnten.“
So passt es„Vielen Dank für Ihr Feedback! Es freut uns, dass Sie sich gut aufgehoben gefühlt haben.“

Anzeigen

Google Ads: gezielt statt breit

Suchbegriffe rund um Rechtsfragen gehören zu den teureren bei Google Ads. Im Kanzleimarketing lohnt sich Werbung deshalb nur gezielt. Das lohnt sich trotzdem, wenn die Anzeigen eng auf deine Schwerpunkte und deine Region zugeschnitten sind und auf passende Unterseiten führen, nicht auf die Startseite.

Wie du das sauber aufsetzt, zeigen wir bei Google Ads.

  • Kampagnen nach Rechtsgebieten trennen
  • Region eng eingrenzen
  • Ausschließende Keywords wie „kostenlos“ oder „Muster“
  • Anrufe und Anfragen als Conversions messen

Gesponsert

kanzlei-musterfrau.de › arbeitsrecht

Arbeitsrecht in Bremen: Ersteinschätzung in 48 Stunden

Kündigung erhalten? Wir prüfen Ihre Unterlagen schnell und sagen Ihnen klar, wie es weitergeht. Termin online buchen.

So kann eine fokussierte Anzeige aussehen. Kanzleiname frei erfunden.

Zahlen

Was du messen solltest

Besucherzahlen allein sagen wenig. Spannend ist, wie viele Anfragen aus welchem Kanal kommen und welche davon zu Mandaten werden. Schon eine einfache Frage im Erstgespräch bringt erstaunlich viel.

Online-Tracking muss datenschutzkonform laufen. Weniger Tools, sauber eingesetzt, sind hier mehr.

Notiz Erstgespräch

„Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“

Google-Suche
Empfehlung
Anzeige
Bewertungen gelesen
Social Media

Dein Fahrplan

Sachlich überzeugen, gezielt sichtbar sein

Kanzleimarketing funktioniert am besten leise und klar. Die Basis ist deine Website: Was sie leisten muss, liest du in unserem Artikel zur Kanzlei-Website. Wenn es Zeit für einen Neustart ist, findest du alles zum Website-Relaunch für Kanzleien.

Schwerpunkte klären

Wofür willst du gefunden werden?

Google-Profil pflegen

Vollständig, mit Fotos und Rechtsgebieten.

Website schärfen

Eine Seite pro Rechtsgebiet, klare Kontaktwege.

Ratgeber schreiben

Echte Mandantenfragen beantworten.

Bewertungen sammeln

Aktiv fragen, verschwiegen antworten.

Gut zu wissen

FAQ zum Kanzleimarketing

Kurze Antworten auf die häufigsten Fragen zum Marketing für Kanzleien.

Ist Marketing für Anwälte überhaupt erlaubt?

Ja. § 43b BRAO erlaubt Werbung, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist.

Welcher Kanal bringt Kanzleien am schnellsten Anfragen?

Meist ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil in Kombination mit einer Website, die je Rechtsgebiet eine eigene, gut verständliche Seite hat.

Dürfen Kanzleien auf Google-Bewertungen antworten?

Ja, aber mit Rücksicht auf die Verschwiegenheitspflicht. Bestätige nicht, dass jemand Mandant war, und nenne keine Details zu einem Fall.

Lohnt sich Google Ads für Kanzleien?

Oft ja, wenn die Kampagnen eng auf Schwerpunkte und Region zugeschnitten sind und auf passende Zielseiten führen. Breit gestreute Anzeigen werden schnell teuer.

Braucht eine Kanzlei Social Media?

Nicht zwingend. Für Arbeitgebermarke und Netzwerk kann LinkedIn sinnvoll sein. Für neue Mandate sind Website, Google-Profil und Ratgeber-Inhalte meist wichtiger.

Website-Relaunch für Kanzleien

Mehr Mandate beginnen mit der Website

Wir bauen Kanzlei-Websites, die Schwerpunkte klar zeigen, bei Google gefunden werden und den ersten Kontakt leicht machen. Persönlich, aus Bremen.

Zum Kanzlei-Relaunch
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